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Noam Talbot, ehem. Ainsworth - Druckversion

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Noam Talbot, ehem. Ainsworth - Noam Ainsworth - 18.01.2026

Huhu Heart

Da bin ich wieder, dieses Mal mit Änderungen in Noam's Profil.

Änderung des Nachnamens: ich würde ihn gerne zu Talbot umbenennen lassen, bitte.

Alter: Ich habe ihn zwei Jahre älter gemacht (30 Jahre satt 28 Jahre, auch wegen dem Alter der neuen Avatarperson.

Avatarperson: zu Charles Melton geändert (auch Haarfarbe, Augenfarbe, Größe und Besonderheiten)

Relations: Es wurden alle Namen angepasst und nicht mehr relevante Relas gelöscht

Jobliste: Die Änderung, dass er jetzt Lektor ist und kein Reporter mehr, habe ich eingetragen.

Änderungen der Kurzbeschreibung:
Der heute 30-Jährige wurde in eine politisch und gesellschaftlich angesehene Familie in West Sussex hineingeboren. Er ist das jüngste von drei Kindern und es fehlte ihm an nichts. Sein Leben wurde chaotischer, als er als Teenager feststellte, dass er Interesse am männlichen Geschlecht hat. Zu einem Outing kam es bislang nicht, da Noam Ambrose Talbot die konservativen und religiösen Ansichten seiner Familie vorschiebt – und so lieber vermeintlich sorglos, aber unglücklich lebt, als glücklich und dafür in ständiger Unsicherheit. Nach den A-Levels schlug er einen Weg ein, den seine Eltern nicht für ihn vorgesehen hatten und zunächst als Phase abtaten: Er schrieb sich an der University of Westminster für den Studiengang Media and Communications ein. Sein Praktikum absolvierte er bei The Observer und arbeitete danach Schritt für Schritt an seiner Karriere. Mittlerweile hat er mehrere Weiterbildungen und Zertifikate in der Tasche und arbeitet seit zwei Jahren bei der Online-Zeitung The Independent als Lektor im Ressort Gesellschaft & Kultur. Da er jedes Jahr am Tag der Liebe mit Freunden seine „Ich-hasse-Valentinstag“-Tradition pflegt, liegt es wohl nahe, dass der Brite mit koreanischen Wurzeln, der heute im Norden Londons (Dalston) lebt, Single ist.

Folgende Punkte wurden abgeändert bei "Vorlieben":
✔️ ist sprachbegabt und spricht neben seiner Muttersprachen Englisch und Koreanisch auch noch etwas Französisch und Spanisch
✔️ bezeichnet seine linke Seite als „Schokoladenseite“
✔️ liebt die koreanische Küche, vor allem die selbstgekochten Gerichte seiner Mutter

Hinzugefügt bei "Wusstest du, dass Noam...":
... 's Großeltern mütterlicherseits von Südkorea nach England ausgewandert sind?

Änderungen im Fließtext: (fett markiert)

Im Abschnitt "Familie"
Der Name Talbot hat in politischen und gesellschaftlichen Kreisen Gewicht – und das war Noam schon früh bewusst. Er ist das dritte Kind von Alan und Bomi Talbot. Sein Vater war ein erfolgreicher Unternehmer und langjähriger Abgeordneter der Conservative Party im House of Commons, während seine Mutter sich stark für wohltätige Zwecke engagierte. Sein ältester Bruder hört auf den Namen Isaak, und der Name seiner Schwester lautet Gilah. Noam wuchs er in einem Umfeld auf, in dem Haltung, Anstand und gesellschaftlicher Erfolg selbstverständlich waren. Obwohl Nannis und Hausangestellte in seiner Kindheit im Alltag präsent waren, war es doch sein ältester Bruder Isaak, der für seine jüngeren Geschwister da war und ein offenes Ohr hatte, ob beim Lernen, Hausaufgaben – oder wenn Streitigkeiten geschlichtet werden mussten. Seine Mutter hat koreanische Wurzeln und ist streng katholisch. Deshalb ging die Familie Talbot sonntags immer in die Kirche. Es war eine koreanische Gemeinde, in der Noam neben dem Katholizismus auch sehr viel über die Sitten und Gebräuche in Südkorea erfuhr. Er fühlte sich durch seine ethnische Herkunft in London auch nicht ausgegrenzt, weil er in der Kommune Leute mit dem gleichen Migrationshintergrund kennenlernte.


Sein Studium in „Media and Communications“ war der erste offene Bruch mit den Vorstellungen seiner Eltern. Sie reagierten, als hätte er angekündigt, Clown zu werden – höflich lächelnd, aber mit dieser unverkennbaren Mischung aus Scham und Enttäuschung. Beide sahen in Noam ursprünglich einen weiteren Anwalt oder Politiker, um die Familientradition weiter fortzuführen. Sie hatten zunächst noch die Hoffnung, dass er nach dem Studium einen Job in Richtung politische Kommunikation einschlagen würde. Als er sich jedoch für einen Job bei einer Zeitung im Lektorat entschied, erschien ihnen das unpassend, weil sie auch das Gefühl hatte, dass er nicht sein ganzes Potenzial ausschöpfte. Für Noam war es genau das Richtige. Als Lektor zu arbeiten, war nie bloß eine Trotzreaktion, sondern eine Möglichkeit, Dinge zu verstehen und zu hinterfragen.

Im Abschnitt "Beruf":
Bachelorstudium in „Media and Communications“ (University of Westminster) ➤ Praktikum und später Festanstellung (The Observer) ➤ weitere Zertifikate und Weiterbildungen ➤ Lektor im Ressort Gesellschaft & Kultur (The Independent)

Anfänge: Während seines Studiums begann Noam, für kleinere Online-Magazine als freier Autor zu arbeiten. Meistens schrieb er Artikel über soziale Ungerechtigkeit, Identität und das Ringen um Sichtbarkeit. Dabei wurde seine präzise Beobachtungsgabe sichtbar. Nach seinem Abschluss an der Uni bekam er ein Praktikum bei „The Observer“. Er fühlte sich zwischen übermüdeten Redakteuren und leeren Kaffeebechern pudelwohl und wusste endlich, dass er da angekommen war, wo er gerne sein wollte. Die Mithilfe an einem kurzen Bericht über Obdachlosigkeit in Westminster brachte ihm unerwartet Anerkennung – und öffnete ihm weitere Türen. Seit zwei Jahren arbeitet er als Lektor für „The Independent“, wo er unter anderem Texte über soziale Gerechtigkeit und die kleinen Widersprüche des modernen Lebens überarbeitet. Noam hat nach einer Weile in dieser Branche für sich herausgefunden, dass er lieber im Hintergrund arbeiten möchte. Er liebäugelt immer noch etwas damit, eines Tages auch einmal journalistische Tätigkeiten auszuüben. Im Moment fühlt er sich jedoch in seiner aktuellen Position sehr gut platziert.

Motivation: Das Lektorat wurde für Noam eine Möglichkeit, eine Wahrheit aufzuzeigen, ohne sie direkt aussprechen zu müssen. Er wollte nie die ganze Welt verändern, jedoch einfach selbst seinen Teil dazu beitragen, ohne dabei mit seiner Familie zu brechen. Die Berichterstattung neutral zu formulieren und immer alle Seiten zu beleuchten, ist etwas, was er sehr bereichernd findet – und auch gerne auf sein Privatleben überträgt, damit er sich in jeder Situation sein eigenes Bild machen kann. Außerdem interessiert er sich für Beweggründe und nicht für Macht. In erster Linie möchte Noam gerne wissen, weshalb Menschen das tun, was sie tun. Für ihn ist es auch eine Möglichkeit, besser zu verstehen, wieso seine Familie so ist, wie sie ist.

Während seiner Studienzeit wurde Noam erstmals mit Lebensrealitäten konfrontiert, die er aus seinem privilegierten Umfeld nicht kannte – mit Wohnungslosigkeit, Ausgrenzung und Fragen nach Identität und Zugehörigkeit. Er begann, genau hinzusehen und die ihm zur Verfügung stehenden Ressourcen zu nutzen, um mehr über diese Themen zu lernen. Diese Erfahrungen prägten ihn nachhaltig. Noam möchte mithelfen, auf gesellschaftliche Missstände aufmerksam zu machen – in der Hoffnung, dass diese Arbeit irgendwann dazu beiträgt, etwas zu verändern.

Im Abschnitt "Beziehungen":
Dem Briten wurde in seiner Teenagerzeit bewusst, dass er sich zum männlichen Geschlecht hingezogen fühlt, und er verspürte nie das Bedürfnis, sich mit einem Mädchen zu verabreden. Er umgab sich mit anderen Menschen, die der queeren Community angehören und auf deren Netzwerk er heimlich im Internet gestoßen war. Genauso heimlich begann er, sich mit einigen dieser Menschen zu treffen, und öffnete sich später gegenüber ein paar von diesen Leuten bezüglich seiner sexuellen Orientierung. Nicht nur der katholische Glaubensweg, der gleichgeschlechtliche Verbindungen als „moralische Unordnung“ sieht, sondern auch seine Verwurzelungen in Südkorea, wo Homosexualität größtenteils auf Widerspruch trifft, geben Noam das Gefühl, dass er mit seinen Vorlieben und Gefühlen an einem ganz bestimmten Ort schmoren sollte.

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass Noam sich dessen sehr wohl bewusst ist: Er nennt seine Familie und ihre gesellschaftliche, religiöse und politische Haltung als Grund dafür, sich in der Öffentlichkeit nicht outen zu können. Er ist jedoch schlichtweg noch nicht bereit für diesen Schritt und schiebt diese Gründe vor, um unglücklich, aber in Sicherheit zu leben, statt glücklich, dafür aber in Unsicherheit.
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Falls ich etwas vergessen habe oder etwas unklar sein sollte, ungeniert melden. Danke im Voraus fürs Drüberschauen. Heart

Ciao Kakao Wink
Eny