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The High Priestess
Eleanor „Nell“ Brooks ist 17, geht in den 13. Jahrgang an der Sinclair Academy und lebt mit ihrer Mutter in Notting Hill. Sie ist Teil der Schülerzeitung, wo sie Horoskope schreibt und mit ihrer „Ask Nell“-Kolumne alles von Alltagsfragen bis Liebesangelegenheiten beantwortet – auch wenn sie selbst single ist. Seit einem Unfall in ihrer Kindheit trägt Nell ein Cochlea-Implantat, liest Lippen und bewegt sich ganz selbstverständlich zwischen gesprochener Sprache und Gebärdensprache. Neben der Schule dolmetscht sie ehrenamtlich in British Sign Language bei Konzerten und kulturellen Events. Sie ist nicht laut, nicht aufdringlich – und trotzdem hat sie diese Präsenz, die man vor allem dann bemerkt, wenn das Licht gedimmt ist, die Musik läuft und sie plötzlich die Tanzfläche für sich einnimmt. Nell ist jemand, der auffällt, ohne es zu versuchen, cool ist, ohne darüber zu sprechen, und genau deshalb hängen die Blicke oft ein paar Sekunden länger an ihr als geplant.
04.01.2026, 15:36 - Wörter:
Name & Alter: Vey & 26
Gesuch: Nope
Triggerwarnungen: Ich denke nicht?
Wie hast du zu uns gefunden? War schon da
Hast du an der Umfrage teilgenommen? Na klar!
Hallo liebes Team, hier ist Nell  Ich hoffe, es passt alles so und ich habe nichts vergessen (eher unwahrscheinlich ^^). Ich freue mich auf eure Anmerkungen.
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Pawy Spielername
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Eliot Watson ist der jüngste Sohn von Lillian und Derek und der zukünftige Erbe von Curax Innovations. Bereits im frühen Alter wurde bei dem Brünetten eine Hochbegabung festgestellt, welche ihn bis heute oftmals zu einem Außenseiter macht. Trotz seiner Intelligenz besucht er, wie jeder 16-Jährige den 12. Jahrgang der Sinclair Academy. Das Internat hat ihm sichtlich dabei geholfen, soziale Kontakte zu knüpfen und sich aus seinem introvertierten Leben herauszuwagen. Durch die Förderung seines Vaters arbeitet er bereits jetzt auf Freizeitbasis in dem Unternehmen mit und beteiligt sich mit innovativen Ideen an der Entwicklung. Im Gegensatz zu seinem älteren Bruder Asher ist er eher unauffällig, bedacht und ruhig, da er die großen Menschenmassen und das Stehen im Mittelpunktes zu seinen Abneigungen zählt. Aktuell ist der junge Mann single, auch wenn eine ganz besondere Frau bereits sein Herz erobert hat.
06.01.2026, 12:12 - Wörter:
Hello Vey ☀️
Zu erst einmal: Ich bin wirklich begeistert, wie du dich mit dem Thema der Gehörlosigkeit und des Cochlea-Implantats auseinandergesetzt hast. Man merkt richtig, dass du viel recherchiert und Gedanken hereingesteckt hast. Allerdings habe ich beim durchlesen von Nell etwas gefunden.
Storyline
Meiner Meinung nach ist die Storyline ein wenig zu kurz gekommen und auch, wenn viele Fragen durch die anderen Felder gut behoben wurden, fehlt es mir hier ein wenig an ihrerselbst. Auch hier wurde das Thema des CI wieder wunderbar aufgefasst, allerdings wüsste ich gerne, wie ihre Mitschüler darauf reagiert haben, gab es Probleme, wie sind die Lehrer damit umgegangen und so weiter? Auch, wenn sie zu Hause wohnt, hat sie ja doch einige Zeit in der Schule verbracht. Genauso wären ein paar Details dazu, wie sie Freunde gefunden hat sehr schön oder auch, wie sie selbst diesen Umschwung erlebt hat — immerhin hat sie 8 Jahre normal hören können. Mir fehlen also so diese kleinen Details, die sie nicht nur auf ihre Behinderung reduzieren. Ich hoffe du kannst ein wenig nachvollziehen, was ich meine.
Ansonsten habe ich auch schon gar nichts weiteres anzumerken. Poste die Ergänzungen gerne noch einmal hier herein, dann geht das bearbeiten schneller und wie immer gilt: Bei Fragen oder Anmerkungen hau mich gerne einfach an.
Liebe Grüße
~ Pawy
Ende der Korrekturfrist: 13.01.2026
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Eleanor „Nell“ Brooks ist 17, geht in den 13. Jahrgang an der Sinclair Academy und lebt mit ihrer Mutter in Notting Hill. Sie ist Teil der Schülerzeitung, wo sie Horoskope schreibt und mit ihrer „Ask Nell“-Kolumne alles von Alltagsfragen bis Liebesangelegenheiten beantwortet – auch wenn sie selbst single ist. Seit einem Unfall in ihrer Kindheit trägt Nell ein Cochlea-Implantat, liest Lippen und bewegt sich ganz selbstverständlich zwischen gesprochener Sprache und Gebärdensprache. Neben der Schule dolmetscht sie ehrenamtlich in British Sign Language bei Konzerten und kulturellen Events. Sie ist nicht laut, nicht aufdringlich – und trotzdem hat sie diese Präsenz, die man vor allem dann bemerkt, wenn das Licht gedimmt ist, die Musik läuft und sie plötzlich die Tanzfläche für sich einnimmt. Nell ist jemand, der auffällt, ohne es zu versuchen, cool ist, ohne darüber zu sprechen, und genau deshalb hängen die Blicke oft ein paar Sekunden länger an ihr als geplant.
Hallo Pawy  ,
erstmal vielen Dank, ich freue mich sehr, dass sich meine Recherchen auszahlen.
Folgendes habe ich in ihrem Lebenslauf ergänzt. Ich hoffe, das macht Nell etwas runder und tiefgründiger. Falls noch etwas fehlt, sag gern Bescheid!
Nell: Mein Leben? Oh Gott. Also…ich bin am 22. April 2005 in London geboren und habe mit meinen Eltern in einem Haus in Clapham gewohnt. Kindheitstechnisch war alles eigentlich ziemlich normal – obwohl, wir waren schon so ‘ne kleine Bilderbuch-Familie. Als ich acht Jahre alt war, hatte ich einen Fahrradunfall: Ich wurde von einem Auto angefahren und stürzte dabei mit dem Kopf auf den Bordstein. Dabei erlitt ich eine Schädelbasisfraktur – das ist ein Bruch am Boden des Schädels – sowie eine schwere Innenohrverletzung. Durch den Aufprall wurden die Haarzellen in meinem Innenohr zerstört, die normalerweise Schall in Nervenimpulse umwandeln. Das führte zu einem starken, irreversiblen Hörverlust auf beiden Ohren. Alles war plötzlich still.
Nach der Operation bekam ich ein Cochlea-Implantat (Anmerkung der Redaktion: Ein Cochlea-Implantat – oder CI – ist ein medizinisches Gerät, das Menschen mit starkem Hörverlust oder Taubheit das Hören ermöglicht) und nichts ging mehr „einfach so“. Geräusche klangen anders, Sprache war anstrengend, Zuhören war plötzlich Arbeit. Ich bin dann auf eine Schule für Gehörlose gegangen und habe dort BSL ( = British Sign Language) und Lippenlesen gelernt. Das war ehrlich gesagt schwerer, als viele denken. Ich war eine der wenigen, die nicht von klein auf taub oder schwerhörig waren. Die anderen kannten diese Welt, die Sprache, die Regeln. Ich kam rein mit einem Körper, der sich noch an Hören erinnern wollte. Freunde zu finden hat gedauert. Ich habe mich oft fremd gefühlt, obwohl ich eigentlich genau da sein sollte. Aber die Zeit dort hat mir gezeigt, dass Kommunikation mehr ist als nur Worte. Eine Erkenntnis, die ich damals gut gebrauchen konnte. Meine alten Freunde hatten sich nach dem Unfall von mir abgewandt. Aber wer kann es ihn verübeln, wir waren ja alle noch Kinder.
Für meinen Vater war das wohl alles ein bisschen viel, und meine Eltern haben sich dann ungefähr ein Jahr nach meinem Unfall getrennt. Seitdem wohne ich mit meiner Mom in einem Apartment in Notting Hill. Mein Vater hat sich schnell eine neue Familie aufgebaut – meine Halbgeschwister mag ich, aber trotzdem fühle ich mich bei Besuchen oft ein bisschen fehl am Platz. Deshalb sehen wir uns nicht mehr so oft.
In der 7. Klasse bin ich dann auf die Sinclair gewechselt – dank Dad’s neuer Stelle, also hört auf mit dem Quoten-Gelaber! Und ja, der Wechsel war wieder… kompliziert. An der Sinclair war ich nicht nur „die Neue“, sondern „die mit dem Ding im Kopf“. Eine der wenigen mit einer sichtbaren Behinderung. Viele wussten nicht, wie sie sich verhalten sollten. Manche waren übervorsichtig, andere haben es komplett ignoriert. Beides fühlt sich seltsam an, wenn man einfach nur dazugehören will. Und falls mir doch jemand blöd kommt, kann ich ihm auf zwei Sprachen meine Meinung sagen.
Die Lehrer waren größtenteils bemüht – Mikrofone im Unterricht, Rücksicht bei Gruppenarbeiten – manchmal lief das gut, manchmal weniger. Inzwischen läuft das alles mehr oder weniger rund. Was mir wirklich geholfen hat, waren die Menschen, die einfach geblieben sind. Die gefragt haben, statt zu raten. Die Witze nicht vermieden, sondern geteilt haben. Ich habe nie lange gebraucht, um Anschluss zu finden – meine Mom behauptet ja, ich würde selbst in einem leeren Raum Freunde machen. Ich glaube, ich höre einfach gut zu. Ironisch, ich weiß.
Ich wohne weiterhin zuhause bei Mom, nicht im Internat. Wir sind sowas wie beste Freunde…Ist das armselig? Joa…den Rest habt ihr eigentlich live und in Farbe mitbekommen. Neben der Schule dolmetsche dolmetsche ehrenamtlich bei Konzerten, Theaterstücken und anderen Events, und es macht mir großen Spaß, Menschen zu helfen, die sonst nichts hören könnten.
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Pawy Spielername
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Eliot Watson ist der jüngste Sohn von Lillian und Derek und der zukünftige Erbe von Curax Innovations. Bereits im frühen Alter wurde bei dem Brünetten eine Hochbegabung festgestellt, welche ihn bis heute oftmals zu einem Außenseiter macht. Trotz seiner Intelligenz besucht er, wie jeder 16-Jährige den 12. Jahrgang der Sinclair Academy. Das Internat hat ihm sichtlich dabei geholfen, soziale Kontakte zu knüpfen und sich aus seinem introvertierten Leben herauszuwagen. Durch die Förderung seines Vaters arbeitet er bereits jetzt auf Freizeitbasis in dem Unternehmen mit und beteiligt sich mit innovativen Ideen an der Entwicklung. Im Gegensatz zu seinem älteren Bruder Asher ist er eher unauffällig, bedacht und ruhig, da er die großen Menschenmassen und das Stehen im Mittelpunktes zu seinen Abneigungen zählt. Aktuell ist der junge Mann single, auch wenn eine ganz besondere Frau bereits sein Herz erobert hat.
Hello Vey ☀️
Ich habe mir deine Änderungen einmal durchgelesen und finde Nell nun deutlich runder und greifbarer. Danke dafür!
Einen Hinweis habe ich noch (nichts was von großem Belangen ist)
Zitat:Neben der Schule dolmetsche dolmetsche ehrenamtlich bei Konzerten
Ich vermute das doppelte dolmetsche ist einem zu schnellen Gedanken entfallen.
Da dies aber nur ne reine Formulierung ist und ich sonst gar nichts mehr zu meckern habe, gebe ich dir gleich mal dein WOB. Ich wünsche dir viel Spaß im Inplay!
Liebe Grüße
~ Pawy
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