Casual Affairs

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Caleb Ashwell
Hoffentlich nichts vergessen.
#3
Huhu Jenny Heart

Wir haben ja heute schon kurz geschrieben, aber auch hier nochmal ein offizielles sorry und danke für die Geduld.
Beim Lesen von Caleb hab ich den Schmerz, der ihn begleitet, in so gut wie jedem Part wirklich voll und ganz rauslesen können. Ich hoffe wirklich, dass es für ihn wieder bergauf geht - auch wenn so eine Wunde nie ganz heilen wird.
Ein bisschen was an Feedback habe ich dir trotzdem mitgebracht.
Zunächst einmal zu unseren Listen:
Du hast ihn in ein Zimmer für den 12. Jahrgang gesteckt, das müsstest du noch ändern. Außerdem hat er mit 9 Fächern deutlich zu viele gewählt, das müsstest du bitte reduzieren.

Ebenso kurz und knapp ist mir eine Sache in den Beziehungen aufgefallen. Da wird die Mutter als Kunststudentin zu ihrer Zeit an der Sinclair Academy beschrieben - meinst du da die Sinclair University, wo sie studiert haben könnte? Oder geht es wirklich um ihre Schulzeit, wo sie ja keine Studentin war?

Dann hab ich noch zwei Punkte in seinem Lebenslauf, die ich ein wenig Hinterfragen möchte.
Ich verstehe, wie er zu den durchgemachten Nächten und den Besuchen von Parties kommt. Für mich liest es sich so, als würde er durch die Straßen wandern und dabei immer wieder an anderen Orten landen. Das Problem daran ist aber, dass er ja auch jetzt erst 18 ist und damit in den USA eindeutig noch keinen Zutritt zu Clubs hat und auch keinen Alkohol konsumieren darf. Ich will nicht absprechen, dass er da durchaus auch mal an Läden/Leute geraten sein kann, die es nicht so eng sehen - aber die Meisten sind da denke ich doch sehr vorsichtig, weil sie eben echt was zu verlieren haben, wenn das raus kommt. Vielleicht kannst du das irgendwie noch etwas mehr verdeutlichen?

Die andere Frage, die sich mir aufwirft, ist wieso dieser Schulwechsel - auf einen anderen Kontinent - bei dem Ausmaß von Calebs Problemen als Lösung angesehen wird. Seine Mutter sieht, dass er nicht mehr er selbst ist. Sie beobachtet ihn beim Entsorgen leerer Alkoholflaschen. Sicher ist sie überfordert, aber wäre es nicht logischer, es erst über ambulante oder sogar stationäre Therapie nachzudenken? Kann ja auch durchaus etwas sein, dass fehlgeschlagen ist und den Tapetenwechsel zu einem verzweifelten letzten Versuch gemacht hat.

Zuletzt noch eine Bitte - könntest du vielleicht irgendwie Indikatoren dafür einbauen, wann diese Dinge passiert sind? Da reichen auch Jahreszahlen in der Überschrift - einfach um ein bisschen besser und schneller zu erkennen, wann was passiert ist.

Solltest du irgendwelche Fragen oder Anmerkungen haben kannst du dich gerne bei mir melden.

Much love,
Kim

Ende der Korrekturfrist: 29.10.


Nachrichten in diesem Thema
Caleb Ashwell - von Caleb Ashwell - 14.10.2026, 00:20
RE: Caleb Ashwell - von Billiana Sinclair - 14.10.2026, 20:29
RE: Caleb Ashwell - von Hazel Arai - 22.10.2026, 20:06
RE: Caleb Ashwell - von Caleb Ashwell - 23.10.2026, 16:13

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