01.06.2026, 10:13 - Wörter:
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 15.06.2026, 21:08 von Ilja Nowikow.)
fade to nothing
»there’s no outrunning the dark«
rebellion one
Wie lange wir bereits befreundet sind, das wissen wir schon gar nicht mehr.
Irgendwo haben sich unsere Wege gekreuzt – im Kindergarten, während Du immer wieder mit den Bausteinen geworfen und wütend herumgebrüllt hast und ich Dich mit einem Stirnrunzeln beobachtet habe, um Dein Verhalten zu verstehen?
Vielleicht sind wir uns auch erst später begegnet. In der Schule, Sitznachbarn. Du hast Kaugummi unter die Tischplatte geklebt, während ich sorgfältig Buchstabe um Buchstabe in mein Heft geschrieben habe. Ich habe immer schön innerhalb der Linien geschrieben, Dir fehlte oftmals der Stift um überhaupt mitmachen zu können. Also habe ich Dir einen von mir geliehen – irgendwann geschenkt. Du hattest nie so viel wie ich, doch lange Zeit ist mir das nicht aufgefallen. Die dunklen Ringe unter Deinen Augen habe ich mit Erschöpfung vor Konzentration verwechselt nicht mit Müdigkeit und Schlaflosigkeit. Woher Du gekommen bist, darüber haben wir nie gesprochen. Aber dort lag immer eine spöttische Note in Deinen Worten. Immer ein scharfer Biss hinter jeder Silbe.
Ein Abgrund in Deinen Augen.
Es ist leicht gewesen, nicht hinein zu schauen. Doch davor weggelaufen bin ich auch nicht. Das ist wahrscheinlich der Grund gewesen, weswegen wir eine Freundschaft als Kinder geschlossen haben: Dir hat niemand sonst zugehört und ich konnte nicht richtig wegschauen – egal wie oft mir das gesagt worden ist. Mittlerweile sind wir seit einigen Jahren befreundet und Du hast es sogar auf die Sinclair Academy geschafft. Mit welchen Mitteln und auf welchen Wegen weiß ich nicht genau, aber Du bist hier und ich auch. Und wir sind immer noch befreundet. Oder?
Die Wut hinter Deinen Worten ist größer geworden und tiefer gebrannt. Eine Glut, die immer wieder explodiert. Trotzdem mag ich Dich. Trotzdem sind wir Freunde.
Jedenfalls bis zu dem Moment, in welchem Du mich verraten hast. In meinen Augen. Vielleicht habe ich Dich vorher schon fallen gelassen, weil Dein Gewicht mir aus den Fingern geglitten ist. Weil ich mehr hätte machen können, aber nicht getan habe. Ich weiß es nicht genau. Wir sind keine Freunde mehr. Aber wir sind auch keine Fremden. Dafür haben wir uns zu nah gestanden.
Wir sind zwei verlorene Jugendliche, die irgendwie die gemeinsame Vergangenheit nicht aufgeben können.
Irgendwo haben sich unsere Wege gekreuzt – im Kindergarten, während Du immer wieder mit den Bausteinen geworfen und wütend herumgebrüllt hast und ich Dich mit einem Stirnrunzeln beobachtet habe, um Dein Verhalten zu verstehen?
Vielleicht sind wir uns auch erst später begegnet. In der Schule, Sitznachbarn. Du hast Kaugummi unter die Tischplatte geklebt, während ich sorgfältig Buchstabe um Buchstabe in mein Heft geschrieben habe. Ich habe immer schön innerhalb der Linien geschrieben, Dir fehlte oftmals der Stift um überhaupt mitmachen zu können. Also habe ich Dir einen von mir geliehen – irgendwann geschenkt. Du hattest nie so viel wie ich, doch lange Zeit ist mir das nicht aufgefallen. Die dunklen Ringe unter Deinen Augen habe ich mit Erschöpfung vor Konzentration verwechselt nicht mit Müdigkeit und Schlaflosigkeit. Woher Du gekommen bist, darüber haben wir nie gesprochen. Aber dort lag immer eine spöttische Note in Deinen Worten. Immer ein scharfer Biss hinter jeder Silbe.
Ein Abgrund in Deinen Augen.
Es ist leicht gewesen, nicht hinein zu schauen. Doch davor weggelaufen bin ich auch nicht. Das ist wahrscheinlich der Grund gewesen, weswegen wir eine Freundschaft als Kinder geschlossen haben: Dir hat niemand sonst zugehört und ich konnte nicht richtig wegschauen – egal wie oft mir das gesagt worden ist. Mittlerweile sind wir seit einigen Jahren befreundet und Du hast es sogar auf die Sinclair Academy geschafft. Mit welchen Mitteln und auf welchen Wegen weiß ich nicht genau, aber Du bist hier und ich auch. Und wir sind immer noch befreundet. Oder?
Die Wut hinter Deinen Worten ist größer geworden und tiefer gebrannt. Eine Glut, die immer wieder explodiert. Trotzdem mag ich Dich. Trotzdem sind wir Freunde.
Jedenfalls bis zu dem Moment, in welchem Du mich verraten hast. In meinen Augen. Vielleicht habe ich Dich vorher schon fallen gelassen, weil Dein Gewicht mir aus den Fingern geglitten ist. Weil ich mehr hätte machen können, aber nicht getan habe. Ich weiß es nicht genau. Wir sind keine Freunde mehr. Aber wir sind auch keine Fremden. Dafür haben wir uns zu nah gestanden.
Wir sind zwei verlorene Jugendliche, die irgendwie die gemeinsame Vergangenheit nicht aufgeben können.
FREI
- Moralapostel
- 18 Jahre alt
- Sinclair Academy | 13. Klasse
- Louis Partridge
goldenkid
Der Junge aus Mayfair. Das Kind von der Sonnenseite des Lebens. Geld, gute Erziehung und genügend Ressourcen um ein Heranwachsen in unbeschwerter Umgebung haben Bartholomew geprägt und es leicht erscheinen lassen, wie das Größerwerden sich gestalten kann. Doch der Sinclair hat nie weggeschaut. Wenngleich er als Kind nicht komplett verstehen konnte, dass der Reichtum des einen oftmals die Armut des anderen bedingt oder Überfluss an der einen Stelle massive Ressourcenprobleme an einer anderen bedeutet hat. Doch er ist älter geworden, er hat nicht nur hingeschaut, sondern auch Verstehen gelernt. Die Ungerechtigkeiten des Lebens und die unfaire Verteilung von Wohlstand innerhalb der sozialen Strukturen ihrer Gesellschaft. Etwas, was ihm seit jeher ein Dorn im Auge ist und dem gegenüber Bartholomew sich immer kritischer positioniert. Ohne Vorwürfe, ohne Druck und vielleicht auch ohne genug innerem Feuer, um laut zu werden, weil sein Interesse nicht auf persönlicher Bedürftigkeit beruht, sondern auf einem Gerechtigkeitssinn. Bartholomew hat dem Menschen, den er von klein auf kennt, die Hand gereicht und er hat sich damit gut gefühlt. Vielleicht hat er sein Gewissen ab einem gewissen Punkt dadurch aufpoliert, weil er nicht fortgesehen hat, sondern hingegangen ist? Vielleicht hat er sich ebenso an dem Leid eines anderen Menschen bereichert, in dem Ansinnen es gut zu meinen und in der Umsetzung darin grandios zu scheitern.
Bartholomew zeichnet eine makellose Schullaufbahn aus: er hat ausgezeichnete Noten, er ist ein geselliger Mensch, als Schulsprecher setzt er sich für die Belange der Schüler und Schülerinnen der Sinclair Academy ein. Alle würden sagen, dass er ein guter Mensch ist. Vielleicht zu gut, um wirklich die innere Stärke für eine Veränderung in einem jahrhundertealtem System bewirken zu können.
Bartholomew zeichnet eine makellose Schullaufbahn aus: er hat ausgezeichnete Noten, er ist ein geselliger Mensch, als Schulsprecher setzt er sich für die Belange der Schüler und Schülerinnen der Sinclair Academy ein. Alle würden sagen, dass er ein guter Mensch ist. Vielleicht zu gut, um wirklich die innere Stärke für eine Veränderung in einem jahrhundertealtem System bewirken zu können.
VERGEBEN
An dieser Stelle suche ich, Nina eine ambivalente, sehr von Unterschieden geprägte Freundschaft für meinen Charakter. Ich bin ein fester Bestandteil des Forums und schreibe in einem Abstand von zwei bis vier Wochen regelmäßig. Meine Postinglänge liegt im höheren Zeichenzahlbereich mit 5 bis 10k – allerdings habe ich gar kein Problem mit an Dir zu orientieren und anzupassen. Mir ist das zwischenmenschliche Miteinander wichtiger: bitte rede mit mir, wenn es wo nicht passt und der Schuh drückt!
Dieses Gesuch ist bewusst sehr offen gehalten, denn ich möchte Dir die Möglichkeit geben, sich mit dem Charakter zu identifizieren und ihm eine Tiefe zu geben, die ich mit Bartholomew gerne erkunden möchte. Das Geschlecht des Charakters ist offen, der Faceclaim obliegt Dir, die Herkunft gleichgültig. Jedoch sollte es einen Grund geben, woher die Wut im Inneren Deines Charakters rührt und diese sollte soziale Hintergründe haben. Ebenso wünsche ich mir, dass er in der Altersspanne von 17 bis 18 Jahren liegt – damit wir eine ganz leichte Erklärung haben, weswegen Bartholomew und der Menschi sich bereits so lange kennen.
Alles andere finden wir im gemeinsamen Gespräch miteinander und können die Ideen wachsen lassen, wie sie uns in den Kopf kommen.
Dieses Gesuch ist bewusst sehr offen gehalten, denn ich möchte Dir die Möglichkeit geben, sich mit dem Charakter zu identifizieren und ihm eine Tiefe zu geben, die ich mit Bartholomew gerne erkunden möchte. Das Geschlecht des Charakters ist offen, der Faceclaim obliegt Dir, die Herkunft gleichgültig. Jedoch sollte es einen Grund geben, woher die Wut im Inneren Deines Charakters rührt und diese sollte soziale Hintergründe haben. Ebenso wünsche ich mir, dass er in der Altersspanne von 17 bis 18 Jahren liegt – damit wir eine ganz leichte Erklärung haben, weswegen Bartholomew und der Menschi sich bereits so lange kennen.
Alles andere finden wir im gemeinsamen Gespräch miteinander und können die Ideen wachsen lassen, wie sie uns in den Kopf kommen.






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