Casual Affairs

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Finneas Stone
#1
Name & Alter: Kobik - inzwischen 29 Jahre alt Big Grin

Triggerwarnungen: Teenagerschwangerschaft

Hast du an der Umfrage teilgenommen? Ja Big Grin
[-] Folgende(n) 2 Mitgliedern Gefällt Finneas Stone's Beitrag:
  • Ilja Nowikow, Tony Cartwright
#2
Hallöchen Kobik Heart
Ich hab mir Finneas grade durchgelesen und hatte sehr viel Spaß dabei - auch wenn ich ein paar Mal echt den Kopf schütteln musste bei seinen ganzen Kinder- und Beziehungsverstrickungen. Na, wenn ihm das nicht mal noch alles um die Ohren fliegt!
Ich hab auch kaum was zu meckern - bis auf einen Abschnitt im Lebenslauf, der mir etwas zu kurz kommt: Das Verschwinden seiner Frau Tamsin, die ihn mit den Kindern zurücklässt. An der Stelle würde ich mich noch über etwas mehr emotionale Tiefe freuen. Immerhin war dies die Beziehung, die ihn zum ersten Mal etwas zur Ruhe kommen ließ, die zur Ehe führte, und zu einem Familienleben. Das muss ihn doch vor allem in der Zeit direkt danach ziemlich mitgenommen haben und auch seinen Alltag mit den Kindern und die Kinder selbst geprägt haben, dieses Jahr wird aber im Lebenslauf kaum thematisiert. Ich hab mich z.B. auch gefragt, ob er nicht zumindest nach ihr gesucht hat bzw. um die Beziehung gekämpft, immerhin war sie nicht nur irgendein One Night Stand, sondern eine Frau, mit der er sein Leben geteilt hat, von der er auch die Familie kennt, etc. pp. Vielleicht kannst du da noch ein bisschen was zu ergänzen, was das emotional mit ihm gemacht hat, bis er zu seinem Single Dad-Alltag gefunden hat, den er heute hat.

Wenn es Fragen/Anmerkungen gibt, meld dich gerne jederzeit bei mir. Ansonsten freu ich mich, wenn du in deiner Antwort hier geänderte Passagen rauszitierst, dann geht's für den zweiten Kontrollblick schneller :3

Liebe Grüße,
Lara
Ende der Korrekturfrist: 22.07.
#3
Ich habe noch etwas ergänzt im Lebenslauf Big Grin

Zitat:year 2020 - 2022 | institutionalized chaos

Doch der Internet-Ruhm ist bekanntlich vergänglich. Gegen 2020 flachte der Hype um seine Person spürbar ab, die Klickzahlen sanken und die internationale Präsenz schwand. Auf der Suche nach langfristiger Sicherheit und einem festen Einkommen für seine Familie verabschiedete sich Finn von den ganz großen Solo-Tourneen und wurde Teil eines festen Ensembles einer großen Zaubershow im Londoner West End. Als James March teilt er sich seither die Bühne mit Magierkollegen. Er ist nun ein solider Theaterkünstler - die fetten Jahre im Blitzlichtgewitter sind vorbei, aber es bedeutet Stabilität. Hin und wieder trifft er an der Stage Door noch Fans, die sich die DVD seiner Solo-Show unterschreiben lassen oder ihm erzählen, dass er der Grund sei, weshalb sie sich so für die Magie begeistern können. Finn ehrt es und er blickt mit Dankbarkeit auf seine Zeit der internationalen Berühmtheit zurück. Damit, dass er von seiner Tätigkeit als Zauberer leben kann, hat Finn das erreicht, was er immer wollte. Umso herber traf ihn der private Schlag: Anfang 2022 brach Finns mühsam aufgebaute, heile Welt von einem Tag auf den anderen in sich zusammen. Völlig unerwartet packte seine Ehefrau Tamsin ihre Koffer und verließ die Familie - sie ließ ihn mit den beiden gemeinsamen Kleinkindern Sapphire und Paris allein zurück. Für Finn, der in dieser Ehe nach all den wilden Jahren endlich seinen sicheren Hafen und eine spirituelle Erdung gefunden hatte, war der Verlust ein lähmender Schock. Er weigerte sich, die Ehe einfach aufzugeben. Wochenlang versuchte er verzweifelt, sie telefonisch zu erreichen, telefonierte ihren gesamten Freundeskreis ab und stand schließlich sogar hilflos vor der Tür ihrer Familie - doch überall stieß er auf eisiges Schweigen und verschlossene Türen. Erst drei Monate später hielt er die Antwort in den Händen: Scheidungspapiere in der Post. Über Tamsins Anwältin gelang es ihm schließlich, einen schriftlichen Austausch zu erzwingen. Er kämpfte um Erklärungen, um eine Chance, doch von Tamsin kamen nur oberflächliche Ausflüchte und die unmissverständliche Ansage, dass sie nicht zurückkehren würde.

Die Monate danach waren von einem emotionalen Kraftakt geprägt, der Finn an seine absoluten Grenzen brachte. Während er tagsüber auf der West-End-Bühne den charmanten, fehlerfreien Magier mimen musste, wartete zu Hause das pure Chaos. Zwischen Tränen, schlaflosen Nächten, Fläschchen und der quälenden Frage der Kinder, wo Mama sei, drohte er phasenweise zu zerbrechen. Dass er aus Stolz und Scham seiner eigenen Familie gegenüber schwieg und fast nie um Hilfe bat, machte die Isolation perfekt. Erst gegen Ende des Jahres begrub Finn die Hoffnung auf eine Versöhnung und begann, die Scherben seines Lebens mühsam wieder zusammenzusetzen, um seinen Kindern der unerschütterliche Fels zu sein, den sie so dringend brauchten.


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