01.08.2026, 07:43 - Wörter:
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 01.08.2026, 07:43 von Evander von Löwenstern.)
TRIGGER: Drogenmissbrauch, Homophobie, Drogen, Sex Work
Longing for his touch
God, he's hot and perfect
Jesse Miller
Gesucht
ca. 22-28 Jahre
FC: Brandon Flynn(?)

Auf den ersten Blick könnte der Unterschied zu Evander kaum größer sein. Jesse Miller ist niemand, dem ein roter Teppich ausgerollt wurde, und erst recht niemand, der gelernt hat, sich für die Erwartungen anderer zu verbiegen. Aufgewachsen in sozial schwachen Verhältnissen, geprägt von einem Elternhaus, in dem Homophobie und Kälte an der Tagesordnung waren, begriff Jesse schon früh, dass er für sich selbst kämpfen musste. Mit nicht viel mehr als einem Rucksack voller Enttäuschungen kehrte er seiner Heimatstadt den Rücken und landete in London. Es folgten Jahre des Durchschlagens: Nächte auf den Couchgarnituren von Bekannten, Gelegenheitsjobs hinter verrauchten Bars in Soho und das harte Erlernen der Regeln einer Stadt, die niemandem etwas schenkt. Jesse traf Entscheidungen aus Pragmatismus heraus. Um finanziell unabhängig zu werden und sich ein eigenes Leben aufzubauen, wurde er Sex Worker (konkret: Players Choice) - eine Welt, die ihm schnell beibrachte, eigene Grenzen zu ziehen, den eigenen Wert zu kennen und sich von den Urteilen der Gesellschaft freizumachen. Mit Anfang zwanzig stand er schließlich auf eigenen Beinen: eine eigene Wohnung in London, finanzielle Stabilität und Freiheit. Getrieben von dem Wunsch nach "mehr", holte er seinen Schulabschluss nach und möchte in Zukunft studieren.
Jesse ist charmant, straßenschlau und besitzt einen messerscharfen Blick für die Menschen um ihn herum. Er hat eine provokante, ehrliche Ader und spricht Dinge ohne Umschweife aus - oft verpackt in trockenen, spitzen Humor. Wo Evander hinter Fassaden und Kontrolle Zuflucht sucht, lebt Jesse absolute Authentizität. Als die beiden im Londoner Nachtleben aneinandergeraten, ist es für Evander im Vollrausch nur ein weiteres homoerotisches Abenteuer. Doch das Schicksal hat andere Pläne, als Jesse plötzlich ausgerechnet in einem Univorbereitungskurs wieder auftaucht. Während Jesse die Situation völlig locker und abgeklärt nimmt, dreht Evander innerlich komplett durch. Als Evander ihn in panischer Verzweiflung darum bittet, sein Geheimnis zu bewahren und ihn nicht zu outen, nickt Jesse nur. Natürlich würde er das nie tun. Aber Jesse ist auch keineswegs da, um jemanden zu retten oder zu schonen - weshalb er gar keinen Bock hat in die Identitätskrise eines 18-jährigen verwickelt zu werden.
Jesse ist charmant, straßenschlau und besitzt einen messerscharfen Blick für die Menschen um ihn herum. Er hat eine provokante, ehrliche Ader und spricht Dinge ohne Umschweife aus - oft verpackt in trockenen, spitzen Humor. Wo Evander hinter Fassaden und Kontrolle Zuflucht sucht, lebt Jesse absolute Authentizität. Als die beiden im Londoner Nachtleben aneinandergeraten, ist es für Evander im Vollrausch nur ein weiteres homoerotisches Abenteuer. Doch das Schicksal hat andere Pläne, als Jesse plötzlich ausgerechnet in einem Univorbereitungskurs wieder auftaucht. Während Jesse die Situation völlig locker und abgeklärt nimmt, dreht Evander innerlich komplett durch. Als Evander ihn in panischer Verzweiflung darum bittet, sein Geheimnis zu bewahren und ihn nicht zu outen, nickt Jesse nur. Natürlich würde er das nie tun. Aber Jesse ist auch keineswegs da, um jemanden zu retten oder zu schonen - weshalb er gar keinen Bock hat in die Identitätskrise eines 18-jährigen verwickelt zu werden.

Evander von Löwenstern
Suchender
18 Jahre alt
Idiot
FC: Tom Holland
Auf den ersten Blick wirkt Evander wie die Sorte Mensch, die ihr Leben von Anfang bis Ende im Griff hat. Er hat gute Noten, gute Manieren, er sieht sogar gut aus - das ist fast schon unfair. Dem dänischen Adel entsprungen, spricht er mehrere Sprachen, spielt Klavier, tanzt Ballett, treibt Sport und scheinbar navigiert er mühelos durchs Leben. So mühelos, dass viele nicht mal merken, dass zumindest die Biologie seiner Perfektionen einen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Er ist Diabetiker - Typ 1. Seine Erkrankung kontrolliert er genauso kleinlich, wie er es bei allen anderen Aspekten seines Lebens versucht. Lehrer mögen ihn, Mitschüler vertrauen ihm und selbst Menschen, die ihn kaum kennen, haben meist schnell eine Meinung über ihn: höflich, intelligent, zuverlässig. Und in gewisser Weise stimmt das alles. Evander ist aufmerksam, charmant und ausgesprochen sozial. Er hört zu, merkt sich Details und besitzt die Fähigkeit, Menschen das Gefühl zu geben, gesehen zu werden. Probleme anderer löst er mit beeindruckender Selbstverständlichkeit und Geduld. Bei seinen eigenen sieht die Sache allerdings deutlich komplizierter aus. Hinter der kontrollierten Fassade steckt jemand, der sein gesamtes Leben damit verbracht hat, Erwartungen zu erfüllen - und darüber definiert er sich. Als Erstgeborener und einziger Sohn wurde er früh zum Vorzeigekind seiner Familie. Er lernte, dass Leistung Anerkennung bringt, dass Disziplin Probleme löst und dass Kontrolle Sicherheit bedeutet. Ein Konzept, das so lange hervorragend funktionierte, bis das Leben begann, Fragen zu stellen, die sich nicht durch Fleiß oder gute Noten beantworten ließen.
Evander ist beliebt, leistungsstark und auf dem besten Weg, eine Zukunft zu erreichen, von der viele Menschen nur träumen würden. Gleichzeitig wirft er seit geraumer Zeit Ritalin ein, um seinen Notendurchschnitt zu halten. Lange Zeit funktionierte das erstaunlich gut. Eine praktische Lösung für ein praktisches Problem. Nur lassen sich nicht alle Probleme auf diese Weise lösen. Je älter Evander wird, desto häufiger stößt er auf Fragen, die sich weder weglernen noch wegorganisieren lassen. Besonders schmerzhaft wird ihm das bewusst, wenn er an seine Ex-Freundin denkt. Evander wollte sie lieben. Wirklich. Nichts hätte sein Leben einfacher gemacht. Anfangs war er sogar überzeugt, dass genau das der Fall sei. Doch irgendwann musste er sich eingestehen, dass es nicht funktionierte. Dass er ihr damit das Herz gebrochen hat, bereut er bis heute. In letzter Zeit findet Evander sich immer häufiger im Londoner Nachtleben wieder. Zwischen Alkohol, lauter Musik und anonymen Begegnungen gelingt es ihm für ein paar Stunden, die Dinge zu fühlen und zu erleben, die er sich bei Tageslicht nicht eingestehen kann.
Noch kann er es nicht aussprechen. Noch findet er Ausreden, Erklärungen und Gründe, weshalb das alles nichts zu bedeuten hat. Doch tief in seinem Inneren ahnt Evander längst, dass er nicht vor etwas Abstraktem davonzulaufen versucht, sondern vor der Tatsache, dass er schwul ist.
Evander ist beliebt, leistungsstark und auf dem besten Weg, eine Zukunft zu erreichen, von der viele Menschen nur träumen würden. Gleichzeitig wirft er seit geraumer Zeit Ritalin ein, um seinen Notendurchschnitt zu halten. Lange Zeit funktionierte das erstaunlich gut. Eine praktische Lösung für ein praktisches Problem. Nur lassen sich nicht alle Probleme auf diese Weise lösen. Je älter Evander wird, desto häufiger stößt er auf Fragen, die sich weder weglernen noch wegorganisieren lassen. Besonders schmerzhaft wird ihm das bewusst, wenn er an seine Ex-Freundin denkt. Evander wollte sie lieben. Wirklich. Nichts hätte sein Leben einfacher gemacht. Anfangs war er sogar überzeugt, dass genau das der Fall sei. Doch irgendwann musste er sich eingestehen, dass es nicht funktionierte. Dass er ihr damit das Herz gebrochen hat, bereut er bis heute. In letzter Zeit findet Evander sich immer häufiger im Londoner Nachtleben wieder. Zwischen Alkohol, lauter Musik und anonymen Begegnungen gelingt es ihm für ein paar Stunden, die Dinge zu fühlen und zu erleben, die er sich bei Tageslicht nicht eingestehen kann.
Noch kann er es nicht aussprechen. Noch findet er Ausreden, Erklärungen und Gründe, weshalb das alles nichts zu bedeuten hat. Doch tief in seinem Inneren ahnt Evander längst, dass er nicht vor etwas Abstraktem davonzulaufen versucht, sondern vor der Tatsache, dass er schwul ist.
Look the other way instead
you're not good enough for him
Dass sich ihre Wege im Univorbereitungskurs ständig kreuzen, setzt Evander unter massiven Druck. Jesse ist der wandelnde Beweis für den Kontrollverlust, den der 18-Jährige so verzweifelt verdrängen will. Und als wäre die Panik vor einem ungewollten Outing nicht schon genug, kämpft Evander gegen eine viel gefährlichere Wahrheit an: Er fühlt sich zu Jesse hingezogen.
Was folgt, ist ein emotionales Hin und Her. Ein betrunkener Absturz an Jesses Wohnungstür, eine weitere Annäherung, gefolgt von eisiger Funkstille und tagelangem Ignorieren - nur um Jesse um drei Uhr morgens wieder mit kryptischen Nachrichten zu bombardieren. Doch Jesse hat kein Interesse an Evanders Chaos oder Beziehungsdrama. Er mag Evander, sieht den verunsicherten jungen Mann hinter der feinen Adelsfassade - aber er hat schlichtweg keinen Bock der emotionale Sündenbock für seine Identitätskrise zu sein.
Die Ansage kommt direkt und ohne Samthandschuhe: »Evander, du kommst auf deinen Scheiß nicht klar. Aber das ist dein Problem, nicht meins!«
Als die Situation zu kippen droht, entsteht eine völlig unerwartete Eigendynamik. Ein pragmatischer Deal soll die Lösung sein, ganz nach Jesses Regeln. Wenn Evander seine Zeit, seinen Rat und seine Geduld beanspruchen will, dann zahlt er dafür. Es geht dabei nicht primär um Sex. Evander hat in seiner elitären, durchgetakteten Welt weder homosexuelle Vorbilder noch jemanden, dem er vertrauen kann. Er braucht schlichtweg jemanden, der zuhört, ihm keine Scheiße erzählt und ihm hilft, seine Gefühle einzusortieren.
Ob der (Ex-)Sex-Worker dafür wirklich der richtige Ansprechpartner ist? Fraglich. Aber Jesse ist ehrlich, hat mehr vom Leben gesehen als die meisten in seinem Alter und bringt genau die Unaufgeregtheit mit, die Evanders Welt ins Wanken, und vielleicht endlich zum Einsturz, bringt.
Unterm Strich:
# potentielles Pairing, aber kein muss # Name & Avatar veränderbar # Jobsituation individuell gestaltbar/anpassbar
Hi, ich bin Kobik und bedanke mich schonmal, wenn du so interessiert bist, dass du bis hier hin gelesen hast. Das Wichtigste ist denke ich gesagt, aber falls noch was offen ist, freue ich mich auch darüber Fragen beantworten zu dürfen. Grundsätzlich kann man auch vieles anpassen. Ich poste ungefähr 1x die Woche, drängel aber auch nicht. Damit die Story sich aber auch entwickeln kann und nicht einschläft, würde ich mir mindestens 1-2 Posts pro Monat von meinem Postingpartner wünschen. Von der Postinglänge her bin ich ziemlich flexibel und passe mich normalerweise meinem Gegenüber an. Früher habe ich, je nach Situation, alles zwischen 1000 und 10.000 Zeichen geschrieben. Aktuell pendeln sich meine Posts so um die 5000 Zeichen ein. <3
Was folgt, ist ein emotionales Hin und Her. Ein betrunkener Absturz an Jesses Wohnungstür, eine weitere Annäherung, gefolgt von eisiger Funkstille und tagelangem Ignorieren - nur um Jesse um drei Uhr morgens wieder mit kryptischen Nachrichten zu bombardieren. Doch Jesse hat kein Interesse an Evanders Chaos oder Beziehungsdrama. Er mag Evander, sieht den verunsicherten jungen Mann hinter der feinen Adelsfassade - aber er hat schlichtweg keinen Bock der emotionale Sündenbock für seine Identitätskrise zu sein.
Die Ansage kommt direkt und ohne Samthandschuhe: »Evander, du kommst auf deinen Scheiß nicht klar. Aber das ist dein Problem, nicht meins!«
Als die Situation zu kippen droht, entsteht eine völlig unerwartete Eigendynamik. Ein pragmatischer Deal soll die Lösung sein, ganz nach Jesses Regeln. Wenn Evander seine Zeit, seinen Rat und seine Geduld beanspruchen will, dann zahlt er dafür. Es geht dabei nicht primär um Sex. Evander hat in seiner elitären, durchgetakteten Welt weder homosexuelle Vorbilder noch jemanden, dem er vertrauen kann. Er braucht schlichtweg jemanden, der zuhört, ihm keine Scheiße erzählt und ihm hilft, seine Gefühle einzusortieren.
Ob der (Ex-)Sex-Worker dafür wirklich der richtige Ansprechpartner ist? Fraglich. Aber Jesse ist ehrlich, hat mehr vom Leben gesehen als die meisten in seinem Alter und bringt genau die Unaufgeregtheit mit, die Evanders Welt ins Wanken, und vielleicht endlich zum Einsturz, bringt.
Unterm Strich:
# potentielles Pairing, aber kein muss # Name & Avatar veränderbar # Jobsituation individuell gestaltbar/anpassbar
Hi, ich bin Kobik und bedanke mich schonmal, wenn du so interessiert bist, dass du bis hier hin gelesen hast. Das Wichtigste ist denke ich gesagt, aber falls noch was offen ist, freue ich mich auch darüber Fragen beantworten zu dürfen. Grundsätzlich kann man auch vieles anpassen. Ich poste ungefähr 1x die Woche, drängel aber auch nicht. Damit die Story sich aber auch entwickeln kann und nicht einschläft, würde ich mir mindestens 1-2 Posts pro Monat von meinem Postingpartner wünschen. Von der Postinglänge her bin ich ziemlich flexibel und passe mich normalerweise meinem Gegenüber an. Früher habe ich, je nach Situation, alles zwischen 1000 und 10.000 Zeichen geschrieben. Aktuell pendeln sich meine Posts so um die 5000 Zeichen ein. <3


